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SPD im Landkreis beschließt ihr Wahlprogramm

Programmparteitage sind für ausgedehnte Reden und eine langwierige Sitzungsdauer bekannt. Um das zu ändern und der bedeutendsten Veranstaltung einer Partei einen angemessenen Rahmen zu geben, hat die SPD Darmstadt-Dieburg gezeigt, dass es auch anders geht. In der Stadthalle in Ober-Ramstadt wurden am 22. Januar die Programmvorschläge in lockeren Gesprächsrunden diskutiert.

Für lange Monologe war kein Platz. Kreisvorsitzender Klaus Peter Schellhaas stellte deshalb nur kurz vor, was ihm für die anstehende Kommunalwahl als auch in seinem Amt als Landrat das A und O ist: Mit den Menschen in Kontakt treten, die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern herstellen und Raum sowie Zeit für Dialog geben. „Geht raus und sprecht eure Nachbarn, Freunde, die Menschen in eurem Dorf, eurer Stadt an - beteiligt sie, bezieht sie ein in unsere Diskussionsprozesse. Die Menschen im Landkreis möchte ich dazu auffordern, auf uns zu zukommen und uns mitzuteilen, was Sie beschäftigt. Nur mit diesem gesamtgesellschaftlichen Dialog können wir den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden“, so Schellhaas.

Die Aufforderung zum Dialog wurde innerparteilich gleich umgesetzt: Vier Themenblöcke des Wahlprogramms wurden in lockeren Gesprächsrunden auf der Bühne diskutiert:

Beim Thema Schule stehen die Schlagworte Gerechtigkeit und Ganztagsschulen im Mittelpunkt. Jedes Kind sollte unter den gleichen Bedingungen gefördert werden. Für diese Angebote brauchen die Schulen die entsprechende Ausstattung und Räumlichkeiten. Dafür will sich die SPD im Kreis stark machen und weiterhin am Schulbauprogramm festhalten, mit dem insgesamt über 250 Millionen Euro investiert werden.

Viel vor hat die SPD zudem im Bereich Mobilität und Infrastruktur. Die Internetverbindungen sollen vor allem in den kleineren Ortsteilen ausgebaut werden. In Abstimmung mit den Städten und Gemeinden und dem Land soll hier investiert werden. Ansonsten hat sich die Partei vorgenommen, für eine leistungsfähige Infrastruktur für alle Verkehrsarten zu sorgen. Umweltverträglichkeit und sozial gerechte Mobilitätsangebote stellen für die SPD dabei wichtige Schlagworte dar.

Soziale Schwerpunkte werden vor allem in der Familienförderung gesetzt. Ob Tagesmütter, Bündnisse für Familien oder Erziehungsberatungsstellen: Hier sollen die bestehenden Angebote unterstützt und weiter ausgebaut werden. Zudem gilt es, den Anforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden und die Bedürfnisse von Älteren in den politischen Gestaltungsprozess einzubinden.
Gelungene Integration ist für die SPD, wenn die Menschen Kultur, Politik und Sprache eines Landes so verstehen, dass sie sich nicht mehr fremd fühlen. Durch Gleichbehandlung, gesellschaftliche Teilhabe und Patenschaftsmodelle will sie diese fördern.

Gesundheitspolitisch steht die Weiterentwicklung der Kreiskliniken und die Unterstützung der Rettungsdienste für die SPD ganz oben auf der Agenda. Auch Präventionsmaßnahmen, vor allem durch sportliche Angebote, sollen ausgebaut werden. Immer wichtiger wird zukünftig auch, wohnortnahe Betreuungsangebote für Demenzkranke zu schaffen.

Dagmar Wucherpfennig, die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, zeigte sich mit dem Programmparteitag sehr zufrieden: „Wir haben heute gezeigt, dass wir es können! Wir sind breit aufgestellt, haben gute Ideen und engagierte Leute. Gemeinsam legen wir jetzt los und starten in den Kommunalwahlkampf. Wir sind die treibende Kraft im Landkreis und das wollen wir auch bleiben!“

Das gesamte Wahlprogramm und eine Vorstellung aller Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie im Internet unter: www.spd-da-di.de

 
 
 

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