Wechselunterricht im Landkreis Darmstadt-Dieburg

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Erneute Schulschließungen wie im Frühjahr müssen nach Ansicht der SPD-Kreistagsfraktion Darmstadt-Dieburg unbedingt vermieden werden. Bund und Länder hatten zuletzt immer wieder betont, dass sie die Schulen in der Pandemie offen halten wollen, damit gerade Kinder aus sozial benachteiligten Haushalten bei der Bildung nicht abgehängt werden. Dies stößt wegen derInfektionsgefahr auch auf Kritik. So fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die SPD-Landtagsfraktion Hessen seit längerem, die Lerngruppen zu halbieren und zur Kombination aus Unterricht in der Schule und zu Hause zurückzukehren, wie es im Landkreis bereits vor den Sommerferiengegeben hatte. 

"Wir müssen Bildung und Gesundheitsschutz in Einklang bringen. Die SPD-Kreistagsfraktion macht sich deshalb für einen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht für Schüler ab der 7. Klasse zum Schutz vor einer Corona-Infektion bis zu den Weihnachtsferien stark. Ein strukturierter Wechselunterricht für jeweils die Hälfte einer Schulklasse schafft Platz im Klassenzimmer und reduziere so das Infektionsrisiko in den Schulen", erklärte der schulpolitische Sprecher Matti Merker. Der SPD-Kreistagsfraktion ist jedoch auch klar, dass die Einführung des Wechselunterrichts in einigen Familie zu Betreuungsproblemen führen wird. Außerdem haben immer noch nicht alle Schülerinnen und Schüler beim Unterrichtzuhause die gleichen Voraussetzungen. Die digitale Ausstattung zuhause darf nicht über den Bildungserfolg entscheiden. Es ist daher eine gute Nachricht, dass Schülerinnen und Schüler, die ein digitales Endgerät benötigen, damit seit September künftig von den Schulen ausgestattet werden können. Der Landkreishatte im Sommer 1100 iPads für seine 81 Schulen beschafft. Nach den Weihnachtsferien muss aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion die Situation neu bewertet werden und wenn es die Infektionslage zulässt, eine Rückkehr in den Präsensunterricht erfolgen.

 
 

Landrat Klaus Peter Schellhaas

 

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