SPD Darmstadt-Dieburg

Staatsministerin im Auswärtigem Amt, Michelle Müntefering besucht Mathildenhöhe & Grube Messel,

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Am Freitag, den 25.09.2020 hat die Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigem Amt, Michelle Müntefering mit dem Landtagsabgeordneten Bijan Kaffenberger die Mathildenhöhe, das Weltnaturerbe Grube Messel, das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE und das Satellitenkontrollzentrum der ESA (ESOC) besucht. Für die Mathildenhöhe läuft aktuell die Bewerbung als Weltkulturerbe bei der UNESCO und die Grube Messel feiert 25 Jahre Weltnaturerbe.

Michelle Müntefering dazu: “Ich bin nach Darmstadt gekommen, weil ich mir selbst ein Bildmachen wollte von der Künstlerkolonie Mathildenhöhe, die wichtige Impulse für die Entwicklung der Moderne gesetzt hat. Kunst verfolgte hier immer auch einen gesellschaftlichen Auftrag, stand im Zeichen von Vernetzung und Austausch, war Labor für die Zukunft. Auf dernächsten Sitzung des Welterbekomitees wird über den Antrag der Mathildenhöhe als UNESCO-Welterbe entschieden. Ich drücke die Daumen.”

„Sollte die Mathildenhöhe Weltkulturerbe werden, was ich hoffe, ist es sinnvoll, dass Stadt und Landkreis ihr Welterbe gemeinsam touristisch vermarkten. Weltnatur- und Weltkultur sonah beieinander, das gibt es sonst nirgendwo.“, so Kaffenberger.

Auch der Dialog bei ATHENE war spannend und bereichernd. Dort haben Müntefering und Kaffenberger darüber diskutiert, wie wichtig die Entwicklung eigener europäischer Soft- und Hardware für unsere digitale Souveränität und den Datenschutz ist. „Nur, wenn wir eigene Software entwickeln und wieder Chips produzieren, kann es uns lang-fristig gelingen weniger abhängig von amerikanischen oder chinesischen Systemen zu sein. Dazu braucht es innovative Forschung und Entwicklung aber auch technisches Know-How inder Produktion. All diese Voraussetzungen bringt unsere Region mit“, so Kaffenberger.

Zum Schluss dieses abwechslungsreichen Tages waren die Staatsministerin und der Landtagsabgeordnete bei der ESOC – „Europas Tor zum Weltraum“. Es ist für den Betrieb sämtlicher ESA-Satelliten und für das dazu notwendige weltweite Netzwerk der ESA-Bodenstatio-nen verantwortlich. Dort wurde besonders die Bedeutung von Aufnahmen der von ESOC gesteuerten Satellitenzur frühzeitigen Erkennung von Dürreperioden oder Umweltkatastrophen deutlich. „Der Tag hat mir wieder einmal gezeigt: Unsere Region hat kulturell und wissenschaftlichauch im internationalen Vergleich einiges zu bieten!“, betont Kaffenberger.

 
 
 

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