AfA wählt neuen Vorstand

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Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer*innenfragen (AfA) der SPD Hessen-Süd hat sich neu aufgestellt und im Rahmen der Bezirkskonferenz einen neuen Vorstand gewählt. Der neu gewählte Vorsitzende Sebastian Cramer bedankte sich insbesondere bei seinem Vorgänger Rainer Bicknase, der vorausschauend den Generationswechsel unterstützt hat und seine langjährige Erfahrung weiterhin als Beisitzer einbringen wird.

Als Stellvertretende Vorsitzende wurden Serpil Sarikaya und Andreas Trägler ebenfalls mit großer Mehrheit gewählt. Für die Schriftführung ist im neuen Vorstand Christian Kato zuständig und um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich Iris Gürtler. Als Beisitzer sind Michael Altmann, Nico Becher, Rainer Bicknase, Sindy Bruchmann, Nils Burkhoff, Sybille Diehl, Hildegard Kettler, Kerstin Matthes, Algith Mustafa, Yasmin Schilling, Harald Staier, Ingo Thaidigsmann, Karl-Otto Waas, Sven Wingerter und Justin Witzeck gewählt.

Nach intensiver Antragsberatung fasste die Konferenz unter anderem Beschlüsse zur Trennung von Betrieb und Netz bei der Bahn, der Bezahlung häuslicher Pflege und der individuellen Anpassung von Pflegezeiten für erkrankte Kinder, zur Verbesserung der Stellensituation in Hessischen Krankenhäusern, der Rückführung des Universitätsklinikum Gießen Marburg in die öffentliche Hand, der Vergabe von Fördergeldern nur an tarifgebundene Betriebe und der Teilhabe für Menschen mit Blindenführhunden.

Die AfA Hessen-Süd erklärt sich solidarisch mit dem Streik der Beschäftigten beim Universitätsklinikum Frankfurt (UKF). Dabei wendet sich die AfA insbesondere auch gegen jede Disziplinierung der Interessenvertretungen.

Abschließend erklärte die Bezirkskonferenz, dass sie an der Seite der OPEL Arbeitnehmer*innen steht: „Wir erwarten von der Stellantis Konzernführung eine klare Stellungnahme zur Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze in den OPEL-Werken in Hessen und Thüringen, sowie Investitionen in eine zukunftsfähige Technikweiterentwicklung der Traditionsmarke.“ Eine entsprechende Resolution zur Solidarität mit den Beschäftigten bei OPEL wurde einstimmig verabschiedet.

 
 

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