Sozialdezernentin Rosemarie Lück (SPD) steht für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung

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Als Nachfolgerin für Rosemarie Lück bittet der SPD-Unterbezirksvorstand Darmstadt-Dieburg Christel Sprößler (SPD) für dieses Amt zu kandidieren.

Mit Bedauern, hoher Anerkennung und großem Respekt hat die SPD-Unterbezirksvorsitzende im Landkreis Darmstadt-Dieburg Heike Hofmann und der gesamte Unterbezirksvorstand die heute in einer Sondersitzung des SPD-Unterbezirksvorstandes abgegebene Erklärung der Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück entgegengenommen, dass sie aus persönlichen Gründen nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht.

Die Amtszeit der Sozial- und Jugenddezernentin endet am 31.12.2021.

„Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen und ich habe sie sorgsam abgewogen, denn mit Herzblut und Leidenschaft habe ich seit 2010 mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern maßgeblich die Sozialpolitik im Landkreis Darmstadt-Dieburg gestaltet und geprägt. Politik ist über viele Jahre ein faszinierender und bedeutender Teil meines Lebens gewesen, aber sie macht mein Leben nicht aus. Getragen von meinen vielfältigen, beruflichen Erfahrungen ist für mich die Zeit gekommen mich noch einmal neu zu orientieren.“ so Rosemarie Lück.

„Ich konnte in der Sozialpolitik im Landkreis Darmstadt-Dieburg vieles bewegen. Beispiele hierfür sind die Pflegestützpunkte, die Familienzentren, die Familienhebammen, die lokalen Bildungslandschaften, Integration und Inklusion. Eine gute Zeit geht bald zu Ende. Selbstverständlich werde ich mich bis zum Ende meiner Amtszeit im Dezember dieses Jahres mit voller Kraft und Freude dieser Aufgabe widmen“, so Lück.

„Ich persönlich und der gesamte Unterbezirksvorstand respektieren diese Entscheidung von Rosemarie Lück. Wir bedauern sie aber auch sehr“, so die SPD-Unterbezirksvorsitzende Hofmann.

„Rosemarie Lück hat wie keine andere die Jugend- und Sozialpolitik unseres Kreises in den letzten Jahren maßgeblich geprägt, unsere soziale Infrastruktur für die Menschen weiter ausgebaut und ist bis heute das soziale Gesicht unseres Kreises“, so Hofmann weiter.

Gerade mit Rosemarie Lück konnte die SPD im Kreis ihr soziales Profil und ihre soziale Politik für die Menschen schärfen, so z.B. bei den erfolgreichen Regionalprojekten für die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt, dem Ausbau der Erziehungsberatungsstellen oder dem Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

„Rosemarie Lück hat zukunftsorientierte, neue und wegweisende sozialpolitische Themen entwickelt wie die strategische Sozialplanung, mit der Menschen im Kreis ‚Hilfen aus einer Hand‘ von der Sozialhilfe über das Wohngeld erhalten sollen“, so Landrat Klaus Peter Schellhaas, der ergänzt:

„Ich bedauere Rosemarie Lücks Schritt sehr, zumal wir sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben.“

„Ohne die Entscheidungen der Parteigremien vorweg nehmen zu wollen oder zu können habe ich persönlich und der gesamte Unterbezirksvorstand heute einstimmig die Roßdörfer Bürgermeisterin Christel Sprößler und SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende gebeten, für dieses Amt als hauptamtliche Kreisbeigeordnete zu kandidieren. Christel Sprößler ist eine unserer profiliertesten, bekanntesten und beliebtesten Kreispolitiker(innen), die nicht nur als langjährige bisherige Bürgermeisterin über umfangreiche Verwaltungserfahrung verfügt, sondern bereits seit vielen Jahren als Kreistagsfraktionsvorsitzende und Sprecherin der Bürgermeister(innen) im Kreis über eine hohe Kompetenz und Expertise in den Kreisthemen verfügt“, so die Kreisvorsitzende Hofmann.

„Christel Sprößler ist nicht nur leidenschaftliche Bürgermeisterin, sondern mit Hingabe und ganzem Herzen Kreispolitikerin. Sie trägt ihr Herz am rechten Fleck, so dass auch die Sozialpolitik für sie eine Herzensaufgabe ist“, so Hofmann.

„Die Entscheidung von Rosemarie Lück kommt auch für mich völlig überraschend. Ich hätte mich gefreut, wenn ich sie in meiner Rolle der Fraktionsvorsitzende auch weiterhin unterstützen könnte. Genauso überraschend kommt für mich die Bitte des SPD-Unterbezirksvorstand, mich für dieses wichtige Amt zu bewerben. Ich freue mich sehr über dieses große Vertrauen, das der gesamte Vorstand in mich setzt. Für mich ist das keine leichte Entscheidung, da ich seit 18 Jahren gerne die Bürgermeisterin meiner Heimatgemeinde bin und erst vor Kurzem zum vierten Mal gewählt wurde. Dennoch kann ich mir vorstellen, die neue Herausforderung anzunehmen und Verantwortung im Landkreis Darmstadt-Dieburg zu übernehmen“, so Christel Sprößler.

 „Christel Sprößler ist die Richtige und deshalb haben wir sie einstimmig als Unterbezirksvorstand gebeten, für diese Aufgabe zu kandidieren, um für uns und die Menschen im Kreis diese Aufgabe zu übernehmen, obwohl wir sehr wohl wissen, dass sie erst kürzlich erneut mit großer Mehrheit in ihrem Amt als Bürgermeisterin in Roßdorf wiedergewählt wurde“, so der stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende und SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann.

Der SPD-Unterbezirksvorstand wird die weiteren parteiinternen Schritte einleiten. Abschließend entscheidet über die Nominierung für die Wahl der/des Kreisbeigeordneten ein Unterbezirksparteitag im Herbst diesen Jahres.

 
 

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