SPD-Politiker informieren sich in Wiesbaden über autonomes Fahren

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Um den ÖPNV der Zukunft selbst zu erleben, besuchten der SPD-Landtagsabgeordnete, Bijan Kaffenberger (SPD), und der SPD-Kreispolitiker, Alexander Ludwig, das Verkehrsprojekt „Wilma" der Wiesbadener Verkehrsbetriebe auf dem Gelände der Wiesbadener Helios Kliniken.

Auf einer 300 Meter langen Strecke verkehrt das selbstfahrende und elektrisch betriebene Fahrzeug mit acht Sitzplätzen zwischen zwei Haltestellen auf dem Klinikgelände. Sensoren überwachen die Umgebung und stoppen das Fahrzeug sofort, wenn sich ein Hindernis auf seiner programmierten Bahn befindet. Zusätzlich wird das Fahrzeug noch von einem Operator technisch überwacht.

„Wir beschäftigen uns in der SPD-Fraktion fortlaufend mit der Frage, wohin sich der ÖPNV in den nächsten Jahren entwickelt. Daher war es für uns wichtig, ein solches Projekt selbst auszuprobieren", sagt der SPD-Verkehrsexperte Alexander Ludwig nach dem Termin. Einsatz-möglichkeiten für ein solches Fahrzeug sieht er viele: Als Zubringer zu den Bahnhöfen und Straßenbahnhaltestellen oder um neue Fahrziele, wie das Hessisches Staatstheater anzusteuern - besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Der Landtagsabgeordnete Bijan Kaffenberger sieht ebenfalls ein großes Potenzial in der Nutzung von autonomen Fahrzeugen im öffentlichen Nahverkehr. Die schnelle Umsetzung von solchen Projekten scheint ihm jedoch fraglich. „Bis zum verlässlichen Einsatz auf unseren Straßen werden noch einige Jahre vergehen. Die digitale Infrastruktur ist an vielen Stellen leider noch nicht so weit - doch daran arbeiten wir", erklärt Kaffenberger.

 
 
 

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