SPD steht geschlossen hinter Klaus Peter Schellhaas

Landkreis

Nominierungsparteitag der Kreis-SPD

Pfungstadt – Mit einer breiten Mehrheit nominierte die SPD Darmstadt-Dieburg gestern (27.) auf einem Unterbezirksparteitag in Pfungstadt Landrat Klaus Peter Schellhaas wieder als ihren Kandidaten für die Landratswahl am 19. April 2015.

113 Delegierten stimmten in geheimer Wahl für Klaus Peter Schellhaas, zwei Delegierte votierten mit Nein. Der Kreisvorsitzende Patrick Koch sprach von einem deutlichen Zeichen der Geschlossenheit der SPD: „Eine Zustimmung von 98,3 Prozent ist ein klares Signal dafür, dass die Partei mit der Arbeit des Landrats zufrieden ist und gibt Klaus Peter Schellhaas für seinen Wahlkampf zusätzlich Antrieb“, so Koch.

Koch und die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Christel Sprößler, eröffneten gemeinsam den Nominierungsprozess und begründeten den Nominierungsvorschlag des Vorstands und SPD-Kreistagsfraktion. Sprößler lobte dabei die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Landrat Klaus Peter Schellhaas und der SPD-Kreistagsfraktion und unterstrich die konstruktive Arbeit in den Kreisgremien. „Stets ansprechbar, offen für Neues und eine breite Sachkenntnis, das sind die Eigenschaften, die wir an Klaus Peter Schellhaas schätzen und die Basis der guten Zusammenarbeit auch in der Koalition mit Bündnis 90/Die Grünen“, unterstrich Sprößler.

 

In einer einstündigen Rede zog Klaus Peter Schellhaas eine Bilanz seiner Arbeit als Landrat und wies auf die Erfolge in der Bildungs-, Finanz- und Gesundheitspolitik hin. Die 400 Millionen Euro, die der Landkreis in zehn Jahren in seine Schulen investiert, nannte Schellhaas eine „beispiellose Investitionsleistung“, die trotz der schwierigen Finanzlage aufrechterhalten wurde. Er erinnerte daran, dass die Schulen sich in einem Veränderungsprozess befinden: Ganztagsschulen, Inklusion und moderne Lernformen sind dabei neue Herausforderungen.

Im Gesundheitsbereich unterstrich Klaus Peter Schellhaas, den Umbau der Klinikstandorte Groß-Umstadt und Jugenheim zu modernen Gesundheitszentren und nannte die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung als eines der wichtigen Zukunftsthemen des Landkreises.

 

Einem längeren Abschnitt seiner Rede widmete sich Schellhaas der finanziellen Situation des Landkreises. Er kritisierte dabei die Politik des Landes, welche die Kommunen finanziell „auspresst“. Als „himmelschreiende Ungerechtigkeit“ nannte er das Vorgehen des Landes beim kommunalen Schutzschirm, mit welchem stark verschuldete Kommunen und Landkreise vom Land unterstützt wurden. „Diejenigen die in der Vergangenheit gespart und ordentlich gehaushaltet haben, wurden dafür vom Land bestraft, da sie nicht vom Schutzschirm profitierten“, kritisierte Schellhaas. Mit den Geldern des Landes wäre ein Haushaltsausgleich im Landkreis schon jetzt möglich. Umso bedeutender ist aus seiner Sicht, dass der Landkreis es ohne Hilfe von außen schaffen wird 2016 einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren und weiterhin in Zukunftsprojekte und die präventive Sozialpolitik zu investieren. Einen Höhepunkt seiner Arbeit sah Schellhaas im Breitbandausbau im Landkreis. Durch seine Initiative ist es gelungen, dass in 19 Kommunen in den nächsten Jahren flächendeckend schnelle Internetverbindungen geschaffen werden. „Das ist eine Investition in die Zukunft und ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit der kommunalen Familie bei uns“, betonte Schellhaas.

 

Am Ende seiner Rede ging Schellhaas auf die Situation von Flüchtlingen ein und nannte deren Versorgung und Integration eine  „Herausforderung der Zukunft“. Hierbei unterstrich er die Leistungen  der Ersten Kreisbeigeordneten Rosemarie Lück bei Unterbringung und Betreuung der Asylbewerber und das Engagement der vielen ehrenamtlichen Unterstützer für Flüchtlinge vor Ort. Nach der Rede bekundeten die Delegierten mit minutenlangem Applaus und Standing Ovations ihre Unterstützung für Schellhaas.

In der Aussprache zu seiner Kandidatur lobten Rosemarie Lück und der Grüne Kreisbeigeordnete, Christel Fleischmann, die Zusammenarbeit. Die Landtagsabgeordnete Heike Hofmann und der Ober-Ramstädter Bürgermeister, Werner Schuchmann, unterstrichen die Bürgernähe des Landrats. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries ging auf die Führungsqualität von Schellhaas ein und betonte die Bedeutung des Breitbandausbaus als Zukunftsinvestition des Landkreises. Ihr Kollege Jens Zimmermann überbrachte seine Unterstützung per Videobotschaft direkt aus Berlin.

Nach seiner Wahl rief Schellhaas seiner Partei zu, die Erfolge des Landkreises stärker nach draußen zu vermitteln. „Wir können stolz auf das Geleistete sein und müssen nun gemeinsam kämpfen, dass wir diese Politik der Weitsicht auch in Zukunft fortführen werden.

 
 
 

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