Integration kann gelingen!  

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Der SPD-Unterbezirk Darmstadt-Dieburg hat zum Thema „Integration kann gelingen“ zu einer Podiumsdiskussion in die Büchner-Villa in Pfungstadt eingeladen. Teilnehmer waren: Heike Hofmann, MdL, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Darmstadt-Dieburg, Gerhard Merz, MdL, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Charlotte Kroll, Leiterin des Interkulturellen Büros des Landkreises Darmstadt-Dieburg und Halima Gutale, Vorsitzende der AG Migration im SPD-Unterbezirk Darmstadt-Dieburg.

„Integration ist eine Daueraufgabe und eines der wichtigsten Querschnittsaufgaben der Politik“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Landtagsfraktion Heike Hofmann.

Hessen aber auch die Bundesrepublik Deutschland sei seit langem eine multikulturelle Gesellschaft. Mittlerweile habe jeder achte Bürger Hessens einen Migrationshintergrund.

„Hessen kann von einer pluralistischen Gesellschaft profitieren, wenn wir gleichberechtigt und wertschätzend zusammenleben“, so Halima Gutale, die Vorsitzende der AG Migration im SPD-Unterbezirk.

Bei dem Thema Integration müsse man auch differenzieren zwischen denjenigen die lange in Deutschland leben und denjenigen, die erst im Zuge der Flüchtlingssituation nach Deutschland gekommen seien.

 

Alleine Hessen hat rund 100.000 Flüchtlinge seit dem Jahre 2015 aufgenommen. Integration stelle Alle vor etliche Herausforderungen, deshalb fordert die SPD-Landtagsfraktion seit langem ein Integrationsgesetz für Hessen, das u.a. einen Schwerpunkt bei der individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen setzt. Dazu gehört die Sprachförderung, der Ausbau von Ganztagsangeboten, der Ausbau der frühkindlichen Bildung sowie die gezielte Ansprache, Beratung und Einbeziehung der Eltern bei der Erziehung der Kinder. Danach müsste die interkulturelle Kompetenz und mehr Sprachlichkeit gefördert werden, dies sei insbesondere bei Lehrern aber auch bei Fachkräften im Krankenpflegedienst, der Altenpflege und anderen Berufsgruppen von besonderer Bedeutung.

 

Die SPD wolle zudem die Kommunen dabei unterstützen, die Ausländerbehörden zu Integrationsbehörden und zur Service-Einrichtung weiterzuentwickeln. Die kommunalen Ausländerbeiräte sollen gestärkt werden, indem diese ein Rede- und Antragsrecht in den kommunalen Parlamenten und aktives Wahlrecht eingebürgerter Personen zu den Ausländerbeiräten erhalten.

 

Zudem fordert die SPD seit langem ein Landesantidiskriminierungsgesetz, damit Betroffene sich in allen Bereichen rechtlich besser zur Wehr setzen können, wenn sie Diskriminierung erfahren.

„Integration beginnt für die SPD am Tag der Einreise. Diese wollen wir von Anfang an ermöglichen, in dem von Anfang an Sprachkurse und Bildungsangebote angeboten werden, damit die Integration gefördert wird“, so Heike Hofmann.

Für eine gelungene Integration sei der Spracherwerb, das heißt die Beherrschung der deutschen Sprache von zentraler Voraussetzung. Deshalb müsse eine bedarfsgerechte Sprachförderung weiter ausgebaut werden.

 

Es müssten allerdings auch die Asylverfahren beschleunigt werden, damit Betroffene nicht zu lange im ungewissen darüber blieben, ob sie wirklich dauerhaft in Deutschland leben können oder nicht. Zudem müsse die Arbeit in den sogenannten Intensivklassen ausgebaut werden und die Möglichkeit einen Schulabschluss zu machen für Quereinsteiger auf 27 Jahre erhöht werden. Alle Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass eine gelungene Integration eine Daueraufgabe ist, der sich alle in der Gesellschaft stellen müssen.

 
 
 

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